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950 Teilnehmer beim Innenhafenlauf
Mit 950 Teilnehmern und unzähligen Besuchern war der diesjährige "Hitachi Innenhafenlauf Duisburg" nicht nur aus Sicht des Veranstalters, der Leichtathletikabteilung des Duisburger Traditionsvereins Eintracht Duisburg 1848, ein voller Erfolg.
Herrliches Sommerwetter, angenehme Temperaturen und das damit verbundene Strahlen in den Gesichtern der aktiven, wie auch passiven Besucher, drückten der Veranstaltung ihren Stempel auf. Wie immer gut organisiert wurden die zahlreichen Läufer auf die Strecken unterschiedlicher Länge geschickt, während die Wartenden sich die Zeit mit dem üppigen Rahmenprogramm vertrieben.
Das das gesteckte Ziel von 1000 Aktiven in diesem Jahr nicht erreicht wurde, lässt aber die Verantwortlichen der Eintracht um Abteilungsleiter Klaus Waschkowitz nicht in Unruhe verfallen " Fast 1000 Teilnehmer und das mitten in den NRW-Sommerferien zeigt doch das der Innenhafenlauf ein fester Bestandteil im Laufkalender vieler Sportler geworden ist. Wir haben mit unserem Volkslauf mit Volksfestcharakter etwas auf die Beine gestellt das seinesgleichen sucht und darauf sind wir und unseren zahlreichen ehrenamtlichen Helfer richtig stolz", so Waschkowitz.
Stolz durften aber auch die Aktiven auf ihre gezeigten Leistungen sein, denn bereits der erste Lauf zeigte das die "Walker" flott unterwegs sind. Mit einer Siegerzeit von 30:50 Minuten umrundete Antonius Radau aus Kevelaer das Hafenbecken. Kurze Zeit später zeigten die Kleinsten das wohl in einigen Jahren mit ihnen zu rechnen sein wird. Über die 550 Meter starteten die "Bambinis" und waren schnell wieder im Ziel. Angeführt von den Siegern Jette Roosen vom Reiterverein Kranenburg und Nicki Schlitzkus vom FC Stoppenberg, beide überquerten Schulter an Schulter in 2:12 Minuten die Ziellinie, trudelten nach und nach die Nachwuchshoffnungen in die Arme ihrer Eltern. Den Schülerlauf über 1230 Meter entschied der für die SG EVO/STOAG antretende Björn Mühlberg in 3:59 Minuten für sich. Zweiter wurde Sven Köpke von der LG Ratingen in 4:01 Minuten.
Voll wurde es dann zum Start über die 5000 Meter. 300 Aktive hatten gemeldet und sorgten für eine tolle Laufatmosphäre. Doch nur einer konnte gewinnen.In einem dramatischen Finish hatte Werner Nikolai vom Wuppertaler SV den Vorsprung einer 1/100 Sekunde vor Issa Harrou aus Frankfurt.In einer guten Zeit von 17:20 Minuten überquerten beide die Ziellinie. Den 10 km Hauptlauf entschied Mattias Graute von der TRC Essen in schnellen 32:53 Minuten für sich, dicht gefolgt von Karol Grunenberg aus Duisburg, der in 32:59 Minuten das Ziel erreichte. Drittplatzierter wurde Frank Schouren von der LG Passau in akzeptablen 33:30 Minuten. Schnellste Dame über die 10 km war Vanessa Rösler von der LT Bittermark Dortmund in 39:59 Minuten. Auch sie dichtgefolgt von Conny van der Plojn vom LC Duisburg, die in 40:08 Minuten den Applaus der zahlreichen Zuschauer empfing. Nach der Siegerehrung und der Vergabe der Tombolapreise entspannten die noch zahlreichen Gäste bei rockigen Klängen der bekannten Coverband "Doris D." und genossen den herrlichen Sommerabend in einem der wohl attraktivsten Stadtquartiere der weiteren Region, dem Duisburger Innenhafen. Sportinteressierten sei schon jetzt der 20. August 2011 nahegelegt. Denn dann findet die 12. Auflage des "Hitachi Innenhafenlauf Duisburg" (12. Duisburger Innenhafenlauf) statt.
© Frank Riether, 15.08.2010 Eintracht Duisburg
Lauf mit Volksfestcharakter
Gut besucht war der Duisburger Innenhafenlauf. Die Laufstrecke führte über befestigte Wege entlang des Innenhafens und durch die Altstadt rund um das Rathaus. Dazu gab es ein buntes Programm mit Tanz und Musik. Sonnenschein und angenehme Temperaturen herrschten am Samstag beim Duisburger Innenhafenlauf. RP-Foto: Andreas ProbstLaut schallt die Stimme des Kommentators über das Gelände. Überall wärmen sich nervöse Läufer auf, unterhalten sich mit ihren Familien, spielen mit den Kindern. Neben der Bühne steht eine Gruppe weiß gekleideter Menschen, auch ihnen ist die leichte Anspannung anzusehen. Durch das Mikrofon kommt die Ansage, der Auftritt beginnt.
Hilfe gegen Verspannungen
Der Duisburger Innenhafenlauf versprach auch in diesem Jahr während und nach den Läufen ein attraktives Rahmenprogramm. Festzelte und die Bühne säumten die Wiesenfläche gegenüber der Synagoge und boten den zahlreichen Zuschauern und Teilnehmern viel Unterhaltung und gute Musik.
Los ging es am Samstagnachmittag mit dem Auftritt der Düsseldorfer Tanzgruppe "Viva Mexiko". Vor über zwölf Jahren gegründet, bewahrt sie sich einen Teil des mexikanischen Brauchtums mit ihrem Tanz, aber auch mit ihren ausgefallenen Gewändern hier, fernab der Heimat. Für diesen Auftritt traten sie ganz in weiß, unterstrichen durch rote Rosen im Haar, auf die Bühne. Cheftänzerin Nora erklärte dem interessierten Publikum: "Nein, wir feiern heute keine Hochzeit, diese Trachten erinnern an den spanischen Einfluss in der Kultur unseres Landes." Mit ihren Gagen unterstützt die Gruppe soziale Projekte, zurzeit ein Heim für misshandelte Mädchen in Guadalajara. Nora erzählte stolz: "Alles, was wir sammeln, geht direkt an das Haus in Mexiko."
Wer sich zwischenzeitlich auf dem Festgelände die Beine vertrat, konnte in den zahlreichen Aktionszelten der Sponsoren verschiedene Angebote wahrnehmen. Die Novitas BKK teilte passend zum heißen Wetter frisches Obst aus, während Physiotherapeut Dirk Mahrenholz auch mal einen verspannten Nacken behandelte.
Für das leibliche Wohl sorgten günstige Getränkestände und Imbissbuden. Jeder Läufer nahm zudem an der kostenlosen Tombola teil, als Hauptgewinn lockte eine Reise nach Tunesien.
Unterhaltsame Show
Im Abendprogramm, der so genannten "After-Race-Party", spielte schließlich die Oberhausener Cover-Band "Doris D.", die noch vergangenen Monat beim "Still-Leben" auf dem Ruhrschnellweg zu Gast war. "Zwischen Rammstein und dem Wendler" hat das Männequartett nahezu jedes deutsche Liedgut im Repertoire. Mit einer gesunden Portion Humor und einem definitiv unterhaltsamen Auftritt bildete der Auftritt einen gelungenen Ausklang für den Duisburger Innenhafenlauf.
© RP, Yannick Renard, 16.08.2010
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